aus RVGreport 2009, 85
(Ich bedanke mich bei der Schriftleitung von "RVGreport" für die freundliche Genehmigung, diesen Beitrag aus "RVGreport" auf meiner Homepage einstellen zu dürfen.)
von Rechtsanwalt Detlef Burhoff, RiOLG a.D., Münster/Augsburg
Ich habe in RVGreport 2008, 11, ff., 44 ff., 86 ff., über die seit dem Inkrafttreten des RVG ergangene Rechtsprechung zu den Teil 4 - 7 VV RVG berichtet. Ausgenommen war in diesen Zusammenstellungen die Rechtsprechung zu § 14 RVG. Diese ist nunmehr in der nachfolgenden Tabelle enthalten. Diese gibt einen Überblick über die Fundstellen der Entscheidungen, soweit sie veröffentlicht sind, und die Kernaussagen/Leitsätze. Die Übersicht hat den Stand von Februar 2009 und knüpft an die Beiträge in VRR 2008, 333 bzw. StRR 2008, 333 an.
I. Strafverfahren (Teil 4 VV RVG) |
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Gebühr |
Gericht/Fundstelle |
Inhalt |
Vorschuss (§ 9 RVG) |
BGH NJW 2004, 1043; AG Chemnitz AGS 2005, 431 m. Anm. N.Schneider AGS 2006, 213; AG Darmstadt AGS 2006, 212 = RVGreport 2007, 60 u. 2007, 220 = zfs 2006, 169; AG Dieburg AGS 2004, 282; AG München RVGreport 2005, 381 = RVGprofessionell 2005, 188 = AGS 2006, 213; AG Stuttgart RVGreport 2008, 21 = AGS 2008, 78 |
Ansatz der Mittelgebühr grds. gerechtfertigt bei Anforderung eines Vorschusses (§ 9 RVG) |
Begriff der Unbilligkeit |
KG StV 2006, 198 = AGS 2006, 278 = RVGreport 2007, 180; OLG Hamm StraFo 2007, 218 = Rpfleger 2007, 426 = JurBüro 2007, 309 = StV 2007, 476 (Ls.); OLG Hamm, Beschl. v. 25.04.2007, 3 Ws 179/07, www.burhoff.de; OLG Jena AnwBl. 2008, 151 = RVGreport 2008, 56; OLG Koblenz, Beschl. v. 10.09.2007 - 1 Ws 191/07, www.burhoff.de; OLG Köln AGS 2008, 32 = RVGprofessionell 2008, 12 = RVGreport 2008, 55; OLG Köln AGS 2008, 76; LG Detmold, Beschl. v. 9. 6. 2008, 4 Qs 47/08; LG Essen AGS 2008, 225 = StV 2008, 375; LG Hamburg JurBüro 2008, 312 = AGS 2008, 343; LG Leipzig RVGprofessionell 2009, 33; LG Saarbrücken AGS 2005, 245; LG Saarbrücken, Beschl. v. 4. 12. 2008, 4 II 50/06 I LG Zweibrücken JurBüro 2008, 311; AG Bensheim NZV 2008, 108 |
unbillig im Sinne des § 14 Abs. 1 Satz 4 RVG ist Gebührenbestimmung, wenn sie um 20% oder mehr von der Gebühr abweicht, die sich unter Berücksichtigung aller in § 14 Abs. 1 Satz 1 RVG genannten Bemessungsgrundlagen ergibt |
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AG Limburg, Urt. v. 28.10.2008, 4 C 1293/08 |
Toleranzgrenze von 30% ist angemessen |
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AG Koblenz JurBüro 2008, 312 |
eine einmal getroffene Gebührenbestimmung ist bindend. |
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LG Zweibrücken, Beschl. v. 12. 2. 2008, Qs 68/07 |
Korrektur der Gebührenbemessung eines Rechtsanwalts nur dann als unbillig, wenn sie auch deutlich unbillig hoch ist |
Allgemeines |
KG StV 2006, 198 = AGS 2006, 278 = RVGreport 2007, 180; OLG Hamm StraFo 2007, 218 = Rpfleger 2007, 426 = JurBüro 2007, 309 = StV 2007, 476 (Ls.); OLG Hamm, Beschl. v. 25.04.2007, 3 Ws 179/07, www.burhoff.de; OLG Köln AGS 2008, 32 = RVGprofessionell 2008, 12 = RVGreport 2008, 55; OLG Köln AGS 2008, 76; AG Baden-Baden AGS 2006, 120 |
bei der Feststellung der angemessenen Gebühr nach § 14 Abs. 1 RVG ist eine Abwägung aller Umstände, d. h. der gebührenerhöhenden und - mindernden vorzunehmen; dabei ist jeweils von der Mittelgebühr auszugehen |
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entscheidendes Kriterium für den Umfang der anwaltlichen Tätigkeit ist vor allem der zeitliche Aufwand, den der Verteidiger auf die Führung des Mandats verwendet hat, was vor allem bei der Terminsgebühr von Bedeutung ist |
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LG Bochum, Beschl. v. 10. 5. 2006, 10 Qs 8/06, www.burhoff.de |
die Frage, ob Höchstgebühren angemessen sind, ist eine Einzelfallentscheidung; der Höchstwert des Rahmens ist nur bei überdurchschnittlichen Einkommens- und Vermögensverhältnissen und einer besonderen Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit anzusetzen, nicht schon dann, wenn die Sache zwar eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung hat, rechtlich aber einfach gelagert ist |
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LG Nürnberg-Fürth NZV 2008, 163 |
bei überdurchschnittlichem Umfang (500 Seiten Verfahrensakte) und überdurchschnittlicher Bedeutung der Angelegenheit (fahrlässige Tötung) für den Nebenklägervertreter die Höchstgebühr |
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LG Osnabrück JurBüro 2008, 143 |
in Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren grundsätzlich nur Anspruch auf Gebühren unterhalb der Mittelgebühr |
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LG Koblenz JurBüro 2008, 144 |
Gebühr unterhalb der Mittelgebühr bei einem einfachen Vorwurf der ungenügenden Ladungssicherung; Akte nur 43 Blatt, Hauptverhandlung nur 30 Minuten |
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LG Leipzig RVGprofessionell 2009, 33 |
Mittelgebühr ist als Arbeitsgrundlage auch in Bußgeldsachen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten jedenfalls dann angemessen, wenn dem Betroffenen ein Fahrverbot droht. |
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LG Saarbrücken, Beschl. v. 4. 12. 2008, 4 II 50/06 I |
wenn ein Freispruch in der Berufungsinstanz erkennbar auf eine verbesserte Verteidigungsstrategie zurückzuführen, ist welche im Ergebnis zu einer anderen Bewertung der Beweismittel durch das Berufungsgericht führt, kann es gerechtfertigt sein, für die Berufungsinstanz höhere Rahmengebühren als für die erste Instanz als angemessen anzusehen |
Bedeutung der Angelegenheit |
LG Essen AGS 2008, 225 = StV 2008, 375 |
nicht allein deshalb weit unterdurchschnittlich, weil nur eine Verurteilung nach Jugendstrafrecht droht |
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AG Bensheim NZV 2008, 108 |
überdurchschnittlich bei einem Verfahren, in dem nach einem Verkehrunfall eine Geldstrafe von mindestens 50 Tagessätzen und ein Fahrverbot nach § 44 StGB drohte; außerdem Auswirkungen auf einen Zivilrechtsstreit |
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AG Pforzheim RVGprofessionell 2008, 140 |
geringe Höhe der Geldbuße rechtfertigt nicht von einer geringen Bedeutung auszugehen; abzustellen ist vielmehr auf drohende Punkte im VZR, eine etwaige Vorbelastung, ein drohendes Fahrverbot bzw. eine Entziehung der Fahrerlaubnis |
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LG Braunschweig, Beschl. v. 17. 4. 2008, 2 Qs 40/08 |
macht der Verteidiger keine Angaben zur Bedeutung des Verfahrens, ist von einem unterdurchschnittlichen Verfahren auszugehen. |
Schwierigkeit der Angelegenheit |
AG Bensheim NZV 2008, 108 |
durchschnittlich (Angeklagte hat keine Angaben zur Sache gemacht; Kontroverse in rechtlichen Fragen); Freispruchantrag der StA ohne Bedeutung |
Einkommensverhält- |
LG Essen AGS 2008, 225 = StV 2008, 375 |
bei Jugendlichen sind bestehende Unterhaltsansprüche gegm. §§ 1601, 1610 BGb zu berücksichtigen |
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AG Bensheim NZV 2008, 108 |
900 unterdurchschnittlich |
Vermögensverhältnisse |
LG Essen AGS 2008, 225 = StV 2008, 375 |
bei einem Kind ohne Vermögen ist auf das Vermögen der Eltern abzustellen |
Grundgebühr |
LG Dresden, Beschl. v. 9. 8. 2006, 4 Qs 20/06, www.burhoff.de |
zur Zuerkennung der Wahlanwaltshöchstgebühr bei Einstellung des Verfahrens aufgrund einer umfangreichen Schutzschrift des Verteidigers |
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LG Karlsruhe, Beschl. v. 02. 11. 2005, 2 Qs 26/05 |
bei der Bemessung der Grundgebühr sind Vergleichsmaßstab sämtliche Strafverfahren. |
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LG Leipzig RVGprofessionell 2009, 33 |
Aktenumfang von 9 Seiten bei erster Akteneinsicht führt zu einer unter der Mittelgebühr liegenden Gebühr |
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LG Osnabrück JurBüro 2008, 143 |
bei Geschwindigkeitsüberschreitung mit Geldbuße 50 , kein Fahrverbot, geringer Aktenumfang Grundgebühr von 50 |
Verfahrensgebühr |
schwerhörigkeitsbedingte Verständigungsschwierigkeiten mit dem Mandanten können bei der für die Bestimmung der Verfahrensgebühren vorzunehmenden Bewertung des Schwierigkeitsgrads der anwaltlichen Tätigkeit erheblich ins Gewicht fallen |
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OLG Hamm StraFo 2007, 218 = Rpfleger 2007, 426 = JurBüro 2007, 309 = StV 2007, 476 (Ls.); |
bei der Bemessung der Verfahrensgebühr Nr. 6100 VV RVG ist die Teilnahme des Beistands an dem Termin beim Amtsgericht zur Verkündung des Auslieferungshaftbefehls zu berücksichtigen |
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LG Detmold, Beschl. v. 9. 6. 2008 4 Qs 47/08 |
der Schriftsatz, in dem sich der Verteidiger gegen die beantragte vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis wendet, rechtfertigt keine Erhöhung der Verfahrensgebühr um mehr als 50 Prozent gegenüber der Mittelgebühr |
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LG Dresden, Beschl. v. 9. 8. 2006, 4 Qs 20/06, www.burhoff.de |
zur Zuerkennung der Wahlanwaltshöchstgebühr bei Einstellung des Verfahrens aufgrund einer umfangreichen Schutzschrift des Verteidigers |
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LG Karlsruhe, Beschl. v. 02. 11. 2005, 2 Qs 26/05 |
bei der Bemessung der Verfahrensgebühr für das vorbereitende Verfahren sind Vergleichsmaßstab sämtliche Strafverfahren. |
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AG Lüdinghausen RVGreport 2006, 183 |
die Ordnung des Gerichts, bei dem das gerichtliche Verfahren anhängig, ist bei der Bemessung der gerichtlichen Verfahrensgebühr nicht zu berücksichtigen |
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AG Sinzig JurBüro 2008, 249 |
Erhöhung der Mittelgebühr um 15%, wenn der Rechtsanwalt in einem Verfahren über die Beschwerde gegen die Zurückweisung eines Wiedereinsetzungsantrags ab; allerdings Erhöhung der Mittelgebühr |
Terminsgebühr |
KG StV 2006, 198 = AGS 2006, 278 = RVGreport 2007, 180; OLG Köln AGS 2008, 32 = RVGprofessionell 2008, 12 = RVGreport 2008, 55; LG Bochum, Beschl. v. 10. 5. 2006, 10 Qs 8/06, www.burhoff.de |
die Zeitstufen, die bezüglich des Pflichtverteidigers festgelegt sind, geben Hilfestellung bei der Bemessung der Terminsgebühr für die Einordnung im Gebührenrahmen |
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OLG Jena StV 2006, 204 = RVGreport 2006, 423 = JurBüro 2005, 470; s. aber OLG Jena, RVGreport 2008, 56; OLG Hamm AGS 2006, 498 = JurBüro 2006, 591 [für Abfassung eines Beweisantrages]; OLG Oldenburg JurBüro 2007, 528; LG Hamburg JurBüro 2008, 312 = AGS 2008, 343; a.A. AG Koblenz RVGprofessionell 2008, 124 = AGS 2008, 346 = VRR 2008, 319. |
die Terminsgebühr aber auch sonstige mit dem jeweiligen Termin in Zusammenhang stehende Tätigkeiten, wie z.B. die konkrete Vorbereitung dieses Termins |
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KG StV 2006, 198 = AGS 2006, 278 = RVGreport 2007, 180; AG Anklam, Beschl. v. 2. 2. 2006, 62 Ds 513 Js 957/05 (378/05), www.burhoff.de |
zum zu berücksichtigenden Zeitaufwand zählen nicht nur die Zeiten, die der Verteidiger faktisch an bzw. in der Sache gearbeitet hat, sondern auch der nutzlos erbrachte Aufwand, wie z.B. Wartezeiten. |
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OLG Jena RVGreport 2008, 56 |
Dauer eines Hauptverhandlungstermins ist nicht das alleinige Kriterium für die Bemessung der Terminsgebühr, namentlich dann, wenn die weiteren Bemessungskriterien nach § 14 Abs. 1 Satz 1 RVG überdurchschnittlich sind und der Rechtsanwalt auch bei Fortsetzungsterminen einen überdurchschnittlichen Vorbereitungsaufwand auf die Hauptverhandlung hatte, welcher durch die Verfahrensgebühr für das Hauptverfahren nicht allein abgegolten werden kann, fällt die Kürze der Hauptverhandlung weniger schwerwiegend ins Gewicht. |
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LG Hamburg JurBüro 2008, 312 = AGS 2008, 343; |
eine Berufungshauptverhandlung mit einer Dauer von 35 Minuten ist nicht unterdruchschnittlich, da auch die vorbereitende Tätigkeit zu berücksichtigen ist |
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LG Koblenz JurBüro 2006, 364 |
in einer einfach gelagerten Strafsache rechtfertigt eine Hauptverhandlungsdauer von 20 Minuten beim AG nicht den Ansatz der Mittelgebühr |
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LG Magdeburg JurBüro 2008, 85 |
für eine Hauptverhandlung beim Strafrichter, die bis zu einer Stunde dauert, ist die Mittelgebühr durchschnittlich gerechtfertigt |
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LG Rottweil AGS 2007, 505 |
für eine von 8.40 Uhr bis 19.55 Uhr dauernde Hauptverhandlung beim AG (Schöffengericht) ist die Höchstgebühr festzusetzen |
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LG Bochum, Beschl. v. 10. 5. 2006, 10 Qs 8/06, www.burhoff.de |
die Dauer der Hauptverhandlung mit 4:20 Stunden bzw. 4:25 Stunden rechtfertigt nicht die Höchstgebühr |
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AG Anklam, Beschl. v. 2. 2. 2006, 62 Ds 513 Js 957/05 (378/05), www.burhoff.de |
in einer Strafrichtersache ist bei einer Terminsdauer von rund 40 Minuten die Mittelgebühr angemessen |
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AG Koblenz AGS 2007, 191 |
in einer einfach gelagerten Strafsache rechtfertigt eine Hauptverhandlungsdauer von 10 Minuten beim AG nicht den Ansatz der Mittelgebühr |
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AG Koblenz AGS 2004, 484 m. Anm. N.Schneider |
für eine Hauptverhandlungsgebühr kommt es nur auf den Umfang der Hauptverhandlung selbst an, nicht auch auf den Umfang des übrigen Verfahrens; für eine 30-minütige Hauptverhandlung ist eine Terminsgebühr von 180,00 angemessen |
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AG Koblenz RVGprofessionell 2008, 124 = AGS 2008, 346 = VRR 2008, 319 |
Hauptverhandlung von nur zwei Minuten Dauer rechtfertigt den Ansatz einer Gebühr von 215 nicht, sondern es sind nur 90 angemessen |
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AG Baden-Baden AGS 2006, 120 |
für eine 25-minütige Hauptverhandlung, in der keine Beweisaufnahme stattgefunden hat, sondern lediglich der Angeklagte gehört wurde, sind 180 als Terminsgebühr i. ausreichend und angemessen. |
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AG Baden-Baden AGS 2006, 120 |
für eine 35-minütige Verhandlung mit kurzer Beweisaufnahme, Erörterung und Antragstellung ist Mittelgebühr i. H. v. 230,00 angemessen |
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AG Bensheim NZV 2008, 108 |
Hauptverhandlungsdauer von einer Stunde beim Amtsrichter keinesfalls unterdurchschnittlich; Wartezeiten sind zu berücksichtigen, |
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AG Lüdinghausen RVGreport 2006, 183 |
bei einer normalen Strafsache ist von der Mittelgebühr auszugehen, wobei z.B. das intensive Bemühen um eine Absprache, die zu einer Abkürzung der Hauptverhandlung geführt hat, berücksichtigt wird. |
II. Bußgeldverfahren (Teil 5 VV RVG) |
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Gebühr |
Gericht/Fundstelle |
Inhalt |
Allgemeines |
LG Cottbus zfs 2007, 529 m. teilweise ablehnender Anmerkung Hansens |
i.d.R. unterhalb der Mittelgebühr (75 %), wenn bis auf die verhängte Geldbuße keine weiteren Auswirkungen für den Betroffenen zu erwarten sind |
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LG Deggendorf RVGreport 2006, 341; LG Dortmund RVGreport 2005, 465; ähnlich: LG Göttingen VRR 2006, 239 = RVGreport 2007, 454
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Neben den Bewertungskriterien des § 14 RVG und dem Maße der Mitwirkung der Verteidigung ist die Höhe der Geldbuße ein entscheidendes Kriterium für die Bewertung, welche Vergütungshöhe ein Rechtsanwalt für die Vertretung in einem Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren in Ansatz bringen kann. Die Vergütung ist normalerweise im unteren Bereich des gesetzlichen Gebührenrahmens anzusiedeln. |
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LG Düsseldorf, Beschl. v. 4. 8. 2006, I Qs 83/06 BuK |
Ausgangspunkt beim Wahlverteidiger ist grds. die Mittelgebühr; es haben alle Umstände Bedeutung, und zwar, wenn auch untergeordnet, auch noch die Höhe der Geldbuße |
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LG Essen RVGprofessionell 2009, 3 |
zur Bemessung der Gebühren unterhalb der Mittelgebühr |
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LG Hannover RVGreport 2008, 182 |
in verkehrsordnungsrechtlichen Bußgeldverfahren entsteht nicht grundsätzlich die Mittelgebühr. |
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LG Kiel zfs 2007, 106 m. zust. Anm. Hansens = AGS 2007, 140 |
Mittelgebühr, wenn es um eine nicht im normalen Bereich vorkommende Verkehrsordnungswidrigkeit (Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts einer Sattelzugmaschine) geht. |
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LG Leipzig RVGprofessionell 2009, 33 |
Heranziehung der Mittelgebühr ist als Arbeitsgrundlage auch in Bußgeldsachen wegen Verkehrsordnungswidrigkeiten jedenfalls dann angemessen, wenn dem Betroffenen ein Fahrverbot droht. |
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AG Erding, Beschl. v. 16. 06. 2008, 003 OWi 18 Js 21740/07 |
überdurchschnittliche Bedeutung, wenn ein Fahrverbot droht, wenn der Betroffene als Fahrer bei einem Autobauer tätig und ringend auf seine Fahrerlaubnis angewiesen ist. |
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AG Frankenthal RVGreport 2006, 271 = AGS 2005, 292 |
Mittelgebühr zu überschreiten, wenn ein Fahrverbot in Rede steht oder Eintragungen in das VZR, die zum Verlust der Fahrerlaubnis führen können. |
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AG Fürstenwalde, Beschl. v. 24. 10. 2006, 3 jug OWi 291 Js-Owi 40513/05 (26/05) |
Ordnungswidrigkeitenverfahren sind nicht generell als einfach bzw. einfacher gelagert anzusehen. Entscheidend für die Gebührenbemessung ist der konkrete Einzelfall |
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AG Karlsruhe AGS 2008, 492 |
bei einem Fahrverbot, dem drohenden Eintrag von vier Punkten im Verkehrszentralregister und zu befürchtenden weiteren führerscheinrechtlichen Konsequenzen ist von eine weit überdurchschnittlichen Bedeutung der Sache auszugehen (Verfahrensgebühr von 200 jedenfalls nicht unbillig). |
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AG Limburg, Urt. v. 28.10.2008, 4 C 1293/08 |
Mittelgebühr angemessen, wenn der Rechtsanwalt eine Verringerung der Geldbuße von 50 auf 35 erreicht. |
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LG Magdeburg JurBüro 2008, 85 |
wenn außer der verhängten Geldbuße keine weiteren Auswirkungen, ist nur eine unter der Mittelgebühr liegende Gebühr gerechtfertigt |
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LG München JurBüro 2008, 249 |
die besondere Qaulifikation gehört nicht zu den gebührenrechtlichen Merkmalen. |
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AG München AGS 2007, 81 |
grds. ist auch im OWi-Verfahren die Mittelgebühr angemessen; i.Ü. Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls. |
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AG Leipzig, Beschl. v. 23.03.2007, 219 OWi 503 Js 22959/06 |
Mittelgebühr bei 3 Punkten im VZR und drohendem Fahrverbot |
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AG Pinneberg AGS 2005, 552
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auch in Bußgeldverfahren ist eine Einzelfallbetrachtung angezeigt; Mittelgebühr grds. gerechtfertigt. Im Einzelfall sind neben der Höhe der Geldbuße auch die Nebenentscheidungen zu berücksichtigen sowie auch die vom Verteidiger eingereichten Schriftsätze |
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AG Rotenburg AGS 2006, 288 mit Anm. Madert AGS 2006, 342
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grds. Mittelgebühr; Geschwindigkeitsüberschreitung, Geldbuße von 50 , weitere drei Punkte im VZR, dann insgesamt 6 Punkte |
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AG Saarlouis RVGreport 2006, 182 = AGS 2006, 127 |
Mittelgebühr; wenn Fahrverbot oder Eintragungen im VZR im Raum stehen, ist der Ansatz der Mittelgebühr gerechtfertigt. |
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AG Viechtach StraFo 2008, 351 = RVGreport 2008, 338 = VRR 2008, 440 |
in Verkehrsordnungswidrigkeitensachen ist nicht immer von einer unterhalb der Mittelgebühr liegenden Gebühr auszugehen; abzustellen ist vielmehr u.a. auf die drohende Punkte im Verkehrszentralregister, eine etwaige Vorbelastung, ein drohendes Fahrverbot bzw. Fahrerlaubnisentzug und etwaige Schadensersatzansprüche sowie das Angewiesensein des Betroffenen auf die Fahrerlaubnis |
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AG Völklingen RVGprofessionell 2008, 125 |
Gebühr von 20 % oberhalb der Mittelgebühr ist für die Vertretung in einem Bußgeldverfahren nicht zu beanstanden, wenn die Angelegenheit aufgrund eines Fahrverbotes für den Mandanten überdurchschnittliche Bedeutung hat. |
Grundgebühr |
LG Leipzig RVGprofessionell 2009, 33 |
Aktenumfang von nur 9 Seiten führt zu einer unter der Mittelgebühr liegenden Gebühr |
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LG Stralsund zfs 2006, 407
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in straßenverkehrsrechtlichen Bußgeldverfahren ist bei der Grundgebühr Nr. 5100 VV RVG grds. die Mittelgebühr angemessen. |
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LG Weiden, Beschl. v. 1. 8. 2005, 1 Qs 60/05 |
bei der Bemessung der Grundgebühr ist die Geldbuße zu berücksichtigen; bei einer Geldbuße von 15 als Grundgebühr Nr. 5100 VV RVG nur 40 . |
Verfahrens-gebühr |
AG Altenburg RVGreport 2006, 182 = AGS 2006, 128
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Mittelgebühr; Tätigkeit zwar nicht besonders schwierig, aber fünf Besprechungstermine mit einem Zeitaufwand von 2 Stunden 40 Minuten und Verständigungsschwierigkeiten mit der ausländischen Ehefrau des Betroffenen; Voreintragung von 10 Punkten im VZR; zwei weitere Punkte drohen. |
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AG Hamburg-St.Georg, Urt. v. 19. 12. 2006, 912 C 278/06 |
es entsteht nicht grds. die Mittelgebühr. Gebührenhöhe hängt von vielen Einzelpunkten ab; Rotlichtverstoß; Geldbuße von 50 , keine besonderen Schwierigkeiten, kein Messverfahren, sondern Zeuge; |
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AG Lüdinghausen StraFo 2008, 45 = JurBüro 2008, 83 = StRR 2008, 79 = RVGprofessionell 2008, 51 = VRR 2008, 119 |
Verkehrs-OWi wegen eines Parkverstoßes ist deutlich unterdurchschnittlich; Gebühren unterhalb der Mittelgebühr; Geldbuße betrug nur 15 . |
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AG Saarbrücken RVGreport 2006, 181 = AGS 2006, 126 m. Anm. Madert AGS 2006, 127 |
Mittelgebühr; Geldbuße von (nur) 40 , Vorbelastung im VZR und drohende weitere Eintragung eines Punktes im VZR und 5 Besprechungstermine, davon 2 mit dem Arbeitgeber, Anforderungen der Ermittlungsakte. |
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LG Stralsund zfs 2006, 407
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bei der Verfahrens- und Terminsgebühr sind die für den Pflichtverteidiger vorgesehenen Gebühren grds. als Richtwert einer billigen Gebührenbemessung anzunehmen; ist ein Fahrverbot verhängt worden oder droht wegen hoher "Punktezahl" die Entziehung der Fahrerlaubnis, ist auch bei der Verfahrens- und der Terminsgebühr grds. die Mittelgebühr zu berücksichtigen. |
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AG Viechtach RVGreport 2005, 420 = AGS 2006, 239 m. Anm. Madert |
Mittelgebühr; Geldbuße von (nur) 50 , mit 9 Punkten im VZR vorbelastet, 3 weitere Punkte drohen; nicht nur Einspruch des Verteidigers, sondern auch Wiedereinsetzungsantrag |
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AG Viechtach RVGreport 2006, 341 = VRR 2006, 359 |
Mittelgebühr; Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 23 km/h, Geldbuße 80,- . Ein Punkt im VZR droht, |
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AG Viechtach RVGreport 2006, 341 = VRR 2006, 359
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Gebühr unterhalb der Mittelgebühr; Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaft um 17 km/h, Geldbuße von 30,-- . Umfang und Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit durchschnittlich. |
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AG Viechtach RVGreport 2006, 341 = VRR 2006, 359
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Mittelgebühr; Rotlichtverstoß, mindestens durchschnittliche Angelegenheit, es drohte eine Geldbuße von 100,-- mit 3 Punkten im VZR. |
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LG Weiden, Beschl. v. 1. 8. 2005, 1 Qs 60/05 |
bei der Bemessung der Verfahrensgebühr ist die Höhe der Geldbuße nicht zu berücksichtigen; es ist grds. der Ansatz der Mittelgebühr gerechtfertigt. |
Termins-gebühr |
AG Viechtach, Beschl. v. 4. 4.4 2007, 6 II OWi 00467/07 |
Mittelgebühr, die Höhe der Geldbuße spielt keine Rolle |
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AG Koblenz RVGprofessionell 2008, 124 |
eine erheblich unterdurchschnittliche Dauer der Hauptverhandlung von nur 2 Minuten rechtfertigt nur den Ansatz einer Gebühr von 90,00 |
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LG Detmold, Beschl. v. 7. 5. 2008, 4 Qs 19/08 |
Hauptverhandlungsdauer von 15 Minuten beim AG rechtfertigt nur eine unterhalb der Mittelgebühr liegende Gebühr |
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LG Koblenz JurBüro 2008, 589 = VRR 2009, 40 |
die unterdurchschnittliche Dauer der Hauptverhandlung (10 Minuten) rechtfertigt den Ansatz einer Gebühr Nr. 5112 VV RVG von 450,00 regelmäßig nicht; mit einer Gebühr von 270,00 ist die Verteidigertätigkeit dann angemessen honoriert |
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LG Leipzig RVGprofessionell 2009, 33 |
Hauptverhandlungsdauer 10 Minuten, zwei geladene Zeugen werden ungehört entlassen, führt zu einer Gebühr von 20 % unterhalb der Mittelgebühr |
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LG Weiden, Beschl. v. 1. 8. 2005, 1 Qs 60/05 |
bei der Bemessung der Terminsgebühr ist die Höhe der Geldbuße nicht zu berücksichtigen; es ist grds. der Ansatz der Mittelgebühr gerechtfertigt. |
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LG Hannover RVGreport 2008, 182 |
durchschnittliche Hauptverhandlung bei einer Verhandlungsdauer von 1 Stunde und der Vernehmung von 3-4 Zeugen |
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LG Osnabrück JurBüro 2008, 143 |
Hauptverhandlungen von 7, 10 oder auch 30 Minuten Dauer sind im OWi-Verfahren unterdurchschnittlich |
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